In den vergangenen Wochen stand im Fach „Psychomotorik und Sport“ alles im Zeichen der Akrobatik. Mit viel Engagement, Teamgeist und Kreativität setzten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 4 bis 7 intensiv mit den Grundlagen dieser besonderen Bewegungsform auseinander.
Zu Beginn wurden einfache Partnerübungen erprobt, bei denen Vertrauen und Körperspannung im Mittelpunkt standen. Schritt für Schritt steigerten die Gruppen ihr Können und entwickelten zunächst Zweier-, später Dreier- und schließlich anspruchsvolle Fünfer-Pyramiden. Dabei wurde nicht nur die körperliche Geschicklichkeit geschult, sondern auch die Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe gestärkt.
Ein besonderes Highlight war die kreative Gestaltung von Buchstaben mit dem eigenen Körper. So entstand aus der Psychomotorik-Gruppe (Klassen 6 und 7) das Wort „Hansa“, während die Sport-Gruppe (Klassen 4 und 5) das Wort „Schule“ eindrucksvoll darstellte.
Am 27. und 28. April 2026 war es dann soweit: Vor großem Publikum präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre erarbeiteten Choreografien. Mit sichtbarer Freude und Stolz zeigten sie, was sie in den Wochen zuvor gelernt hatten.
Besonders hervorzuheben ist der inklusive Charakter des Projekts. Auch Schülerinnen und Schüler im Rollstuhl waren aktiv beteiligt und trugen maßgeblich zum Gelingen der Pyramiden bei. Durch ihren Einsatz ermöglichten sie es anderen, in die Höhe zu steigen – ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung.
Die Aufführungen wurden mit großem Applaus belohnt und bleiben allen Beteiligten und Zuschauenden als beeindruckendes Erlebnis in Erinnerung.